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Übergewicht - ist ein Gen schuld?

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Gen verantwortlich für das Übergewicht?

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung besitzt diese genetische Variante, die das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit im Kindes- und Erwachsenenalter erhöhe. Das Team untersuchte rund 100.000 Genvarianten im menschlichen Erbgut. Dabei entdeckten die Forscher eine Genveränderung in der Nähe eines Gens, das den Fettstoffwechsel steuert. Die gefundene Genvariante kommt sowohl bei Menschen mit westeuropäischer als auch mit afroamerikanischer Abstammung vor. Es sind bereits mehrere Gene bekannt, die das Gewicht beeinflussen. Die Forscher weisen jedoch auch darauf hin, dass Gene allein nicht dick machen. Vielmehr führe die Kombination aus genetischen Faktoren und Lebensstil dazu, dass Menschen zunehmen. Die Ergebnisse der Untersuchung stellen die Forscher in der der US- Fachzeitschrift "Science" vom 14. April 2006 vor.

Nie wieder Übergewicht? Gen gegen Fettleibigkeit gefunden

Amerikanischen Forschern ist es gelungen, im Labor Mäuse zu züchten, denen ein Gen fehlt, das das Protein Perilipin erzeugt. Dieses Protein ist für die Fettleibigkeit zuständig.
Selbst als die Mäuse mit anderen Artgenossen, die zur Fettleibigkeit neigten, gekreuzt wurden, blieben deren Nachkommen davon verschont.
Wenn es gelingt, das Perilipin aus den Fettdepots des Körpers zu eliminieren, könnte dies zur Entwicklung eines Medikamentes führen, das die Fettleibigkeit bei Menschen verhindert.
Glückliche Mäuse (!?)

Übergewicht: Gen kann schuld seinLeipzig (ddp).

Ein verändertes Gen mit dem Namen FTO könnte dafür verantwortlich sein, dass manche Kinder und Erwachsene zu Übergewicht neigen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Forscher der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen aus Frankreich, Island, Schweden und Deutschland erstellt haben. Die Entdeckung könnte eines Tages dazu beitragen, genetisches Übergewicht zu behandeln, teilt die Universität Leipzig mit. «Die Veränderungen in diesem Gen bedingen direkt und unmittelbar die Fettmasse und das Übergewicht eines Menschen», sagt Professor Wieland Kiess von der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche. So ließen sich etwa 22 Prozent des Risikos bei allgemein auftretendem Übergewicht auf die Veränderungen im FTO-Gen zurückführen, fanden die Forscher heraus. «Wenn man bedenkt, dass Übergewicht und Adipositas, die Fettsucht, zur Hälfte genetisch bedingt sind, und allein dieses Gen für 22 Prozent zuständig ist, dann kann man die Bedeutung unserer Entdeckung ungefähr ermessen», sagt Kiess. Vor diesem Hintergrund wollen die Forscher jetzt klären, welche Rolle im genetischen Netzwerk das FTO-Gen genau spielt. Denn um Übergewicht oder eine Fettsucht auszulösen, kämen sicher noch weitere Gene hinzu, heißt es weiter. Für die Studie wurden unter anderem die Daten eines Schulkinderprojekts in Leipzig genutzt, in dessen Rahmen über 2500 Schüler untersucht worden waren. Dadurch bekamen die Forscher genaue Informationen über den Gesundheitsstatus, die diabetische Stoffwechsellage, über den Kohlenhydratstoffwechsel und den Blutdruck der untersuchten Personen. Zudem habe man nach dick machenden Genen suchen können. Aus diesem Datenbestand flossen Angaben von 283 übergewichtigen und 700 schlanken Kindern in die Studie ein.

Übergewicht durch Gen?

Fast die Hälfte von uns trägt ein Gen, das uns dick machen kann – wenn man sich nicht bewegt und ungesund isst.
Überflüssige Pfunde können mitunter in den Genen ihre Ursache haben.
Fast die Hälfte aller Menschen trägt offenbar ein Gen in sich, das potenziell dick macht. Tatsächlich ist jeder Fünfte der Menschen mit einem solchen Gen drei Kilo schwerer als diejenigen ohne dieses Gen, so eine Studie von Psychiatern an der Universität Duisburg-Essen. Danach steigt das Risiko, übergewichtig zu werden um 31 Prozent, sofern man die so genannte rs1121980-Variante des FTO-Gens in sich trägt. Dieses Gen machen Wissenschaftler für Übergewicht zumindest mitverantwortlich.
Die Duisburger Forscher hatten zirka 500.000 Genvarianten bei 487 übergewichtigen und 442 normal gewichtigen Kindern untersucht.
Allerdings wird laut Studienmitverfasser Johannes Hebebrand kein Mensch allein von dieser Genvariante dtstehen erst durch die Verbindung dieses Genes mit wenig Bewegung und ungesundem Essen.

Adipositas-Gen nicht alleine für extremes Übergewicht verantwortlich

Extremes Übergewicht ist nicht in dem so genannten Adipositas-Gen begründet.
Dies berichtet der Mediziner Erich Wichmann. Bezogen auf das Durchschnittsgewicht macht das Gen eine Differenz von etwa zwei Kilogramm aus.
Man müsste die Ursachen für Übergewicht eher in der heutigen Ernährung und der mangelnden Bewegung suchen. Immerhin leidet in Deutschland jede dritte Frau und jeder vierte Mann an Übergewicht.
Wichmann sagte dies im Rahmen der 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie.

Fazit

Es scheint sich tatsächlich die bereits bestehende Theorie über die sogenannten guten und schlechten Futterverwerter, zu bestätigen. Schuld an diesem konstitutionellen Unterschied hat also ein Gen.
Allerdings bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass jeder der dieses Gen hat auch übergewichtig werden muss. Nach wie vor benötigt der Körper für die Einlagerung von Energie (Fett) auch überschüssige Energie. Stimmt das Gleichgewicht zwischen aufgenommener und verbrauchter Energie, ist Übergewicht nicht möglich.

Übrigens: Für die Therapie des Übergewichts haben diese Erkenntnisse über das Gen bisher keine Bedeutung.
Ob irgendwann tatsächlich ein Medikament entwickelt wird, das den guten Futterverwerter zu einem schlechten macht, ist völlig offen. Übrigens kann auch ein schlechter Futterverwerter übergewichtig werden. Er muss nur über seinen Bedarf genügend Energie zuführen.

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