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Fett/Öl - darauf beim Abnehmen verzichten?

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Das "teuflische Fett"?

Die Fette werden als Dickmacher verschrien und von den Speiseplänen gestrichen. Fettarmer Nahrungsmittel wie Käse, Milch, Joghurt oder Wurst werden in den Regalen der Supermärkte immer öfter angeboten. Aber schmecken Ihnen diese Produkte wirklich? Zwar wird durch chemische Zusätze versucht, den Geschmack zu verbessern, aber dem Fett als Geschmacksträger können diese nicht das Wasser reichen. Fett ist zudem im gewissen Maß auch gesund und für viele Stoffwechselvorgänge notwendig. Von den chemischen Geschmacksverstärkern kann man dies sicher nicht behaupten.
Tatsache ist, dass Fett nicht bloß eine Kalorienbombe ist, sondern ein für den menschlichen Organismus lebensnotwendiger Bestandteil - beispielsweise in Form von bestimmten Fettsäuren. Einem Trugschluss sitzen deshalb viele Menschen auf, die im Hinblick auf eine bewusste Ernährung weitestgehend auf Fett verzichten. "Leider wird oft vergessen, dass ein gewisses Maß an Fett zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung einfach dazu gehört", so Prof. Dr. Christiane Bode, Ernährungswissenschaftlerin der Universität Hohenheim und Vorstandsvorsitzende der DGE-BaWü.

Fett - verbessert den Geschmack

Fett macht jedes Essen erst so richtig schmackhaft. Wer also mit Genuss abnehmen will, kann auf Fette nicht verzichten. Ja, wer versucht fettarm zu essen, wird schnell den Versuch seine Ernährung umzustellen abbrechen.
Aromastoffe bevorzugen die Bindung an Fett. Mag sein, dass sie durch diese relativ stabile Verbindung sich nicht so schnell verflüchtigen oder ihre Intensität verstärken. Genaues weiß man aber darüber noch nicht.
Aber, dass dies ein Fakt ist, haben Sie sicher auch schon feststellen können. Salat schmeckt nun einmal besser, wenn ihm ein par Tropfen Öl hinzugefügt werden. Gemüse mit etwas Butter angereichert, schmeckt nicht mehr wässrig und nur salzig, sondern entfaltet sein ganzes Aroma.
Allerdings sollte man bei der Auswahl der Nahrungsfette, pflanzlichen Ölen den tierischen Fetten den Vorzug geben.
Pflanzliche Öle enthalten mehr essentielle Fettsäuren, die für unseren Stoffwechsel unbedingt notwendig sind.

Fett und Vitamine

Fette (Lipide) werden heute weitgehend als "Dickmacher" verpönt, da sie doppelt so viele Kalorien haben wie Kohlenhydrate oder Eiweiss. Aber wer sagt denn, dass man sich fettreich ernähren muss?
Ernährungswissenschaftler empfehlen allerdings, die Fettzufuhr auf 70 bis 90g pro Tag zu begrenzen. Dabei sollte der Hauptanteil aus pflanzlichen Fetten bestehen. Sie sind hochwertiger hinsichtlich des Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren.
Tierische Fette wie Schmalz oder Butter sollten Sie besser nur in geringen Mengen zu sich nehmen oder möglichst ganz meiden.
Aber ganz ohne Fett kann der Mensch nicht leben, denn Fett dient als Energiequelle und Geschmacksträger und ist unentbehrlich für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aus dem Darm in den Blutkreislauf. Außerdem ist es wichtiger Baustein des Nervensystems und der Zellmembranen.