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Butter schlecht - Margarine gut?

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Ist Margarine gesünder?

Wenn es um Fragen der gesunden Ernährung geht, ist manches nicht so einfach zu beantworten. Butter wird ja oft als wahre Cholesterinbombe verteufelt. Ist sie das wirklich? 10 g enthalten nur etwa 24 mg Cholesterin. Davon werden vom Körper nur etwa 12 mg aufgenommen. In Relation zur maximal empfohlenen täglichen Zufuhr von 300 mg ist das nur ein relativ kleiner Anteil. Natürlich nur dann, wenn der Butterkonsum in einem vernünftigen Rahmen liegt.
Außerdem ist der Cholesterinstoffwechsel komplizierter als oft dargestellt und nicht allein von der Zufuhr von Cholesterin aus der Nahrung abhängig. So bildet der Körper selbst im Rahmen des Fettstoffwechsels grössere Mengen verschiedener Cholesterinfraktionen.
Solange der Stoffwechsel nicht krankhaft gestört ist, kann der Körper mit dem Cholesterin problemlos umgehen. Erst bei krankhaften Veränderungen ist eine entsprechende Diät angesagt.
Für gesunde Menschen sind vernünftige Mengen dagegen unbedenklich.
Die in der Butter enthaltenen und teilweise kritisierten kurz- und mittelkettigen Fettsäuren haben nach wissenschaftlichen Erkenntnissen keinen Einfluss auf den Cholesterinstoffwechel. Pauschalempfehlungen, Butter grundsätzlich zu meiden und dafür nur Pflanzenfette zu konsumieren, werden einer gesunden und ausgewogenen Ernährung nur bedingt gerecht. Eine nachhaltige Vorbeugung von Herz- und Kreislaufproblemen muss in der Ernährung wesentlich umfassender ansetzen.

Was ist Cholesterin?
Zunächst muss festgestellt werden, dass das Cholesterin zu den chemischen Verbindungen gehört, die vom Körper unbedingt benötigt werden. Deshalb ist unser Körper auch in der Lage, Colesterin selbst zu produzieren.
Cholesterin ist ein fettähnlicher Stoff, der einerseits aus der Nahrung aufgenommen wird, aber auch in der Leber gebildet wird.
Cholesterin kommt fast ausschliesslich in tierischen Nahrungsmitteln vor. Es ist ein wichtiger Bestandteil von Zellmembranen. Cholesterin ist ein Grundstoff für die Bildung von Gallensäuren, liefert das Grundgerüst für Vitamin D und spielt eine wichtige Rolle beim Fetttransport.
Störungen im Cholesterinstoffwechsel zeigen sich als Cholesterinablagerungen bei Arteriosklerose und bei der Bildung von Gallensteinen. Es wird deshalb zwischen "gutem" (HDL = High Density Lipoprotein) und "schlechtem" (LDL = Low Density Lipoprotein) Cholesterin unterschieden. LDL-Cholesterin fördert die "Verkalkung" der Blutgefässe und begünstigt die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten. HDL-Cholesterin wirkt dem entgegen.

Ist also Margarine gesünder?

Margarine galt als gesünder, weil sie jede Menge mehrfach ungesättigter Fettsäuren enthält, die den Cholesterinspiegel niedrig halten und vor Arterienverkalkung schützen sollen. Heute weiß man, dass Margarine keineswegs immer gesund ist. In manchen Sorten stecken so genannte Trans-Fettsäuren. Die sind schädlicher als die gesättigten Fettsäuren der Butter.

Trans-Fettsäuren erhöhen das Cholesterin
Trans-Fettsäuren entstehen im Verfestigungsprozess von Margarine. Damit beispielsweise Sonnenblumen-Margarine nicht vom Brot fließt, muss ein Teil des Pflanzenöls gehärtet und mit flüssigem Öl gemischt werden. Dabei verwandeln sich ungesättigte Fettsäuren zunächst in Trans-Fettsäuren. Wenn man das Öl ganz durchhärtet, bleiben nur noch gesättigte Fettsäuren übrig. Und das wollte der Verbraucher ja eigentlich nicht. Transfettsäuern erhöhen das LDL - Cholesterin, das als Risikofaktor für Arterienverkalkung gilt.

Ein jedes Ding ist Gift.

Allein die Menge machts, ob ein Ding Gift sei.
Paracelsus

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